Wie sag ich‘s meinem Kinde?

„Was gut durchdacht ist, ist klar und einfach gesagt, und die Worte, um es zu sagen, kommen dann leicht von den Lippen“ist mein Leitfaden als Familientherapeutin.
Da die Coronavirus-Epidemie auf globaler und europäischer Ebene weiter eskaliert, muss man sich dennoch die Frage stellen: Wie können wir Kindern von dieser Krankheit erzählen, die von den Spezialisten selbst noch weitgehend zu wenig erforscht ist?
Verfallen Sie nicht in Panik
Wenn ich mit Grundschulkindern über das Coronavirus spreche, antworten sie meistens ungefähr so:
„Ich habe keine Angst, aber ich bin trotzdem ein bisschen besorgt“. Sie berichten, daß ihre Eltern beruhigend mit ihnen sprechen. „Wir diskutieren zu Hause darüber, weil wir es nur im Fernsehen sehen. Wir reden überall darüber, es geht weiter und weiter. Aber ich spiele dann mit meinen Freunden und dann denken wir nicht mehr daran.
Tageszeitungen und Webartikel,die sich an Kinder und Jugendliche richten, kämpfen heutzutage darum, Licht ins Dunkel zu bringen und diesen wissenschaftlichen Namen Covid-19 des Coronavirus in Worte zu fassen.

Was ist unsere Aufgabe als Eltern?

„Unsere tägliche Aufgabe ist es, uns in die Lage von Kindern zu versetzen und sicher zu sein, verstanden zu werden, insbesondere bei einem Thema wie diesem, daß beängstigend wirkt. Meine Idee dabei ist überhaupt nicht:“ Malen Sie die Realität in Pink“, aber seien Sie präzise und sprechen Sie vor allem so, dass es für Kinder nicht vage ist, dass sie es gut verstehen. Deshalb sind wir gezwungen, die Sprache für Erwachsene und manchmal die wissenschaftliche Sprache altersgerecht zu übersetzen, die für das Coronavirus besonders kompliziert ist. “ 
Kinder vor dem siebten Lebensjahr stellen in der Regel bezüglich des Virus nicht viele Fragen. Sie sind noch eher in sich ruhend und auf sich selbst und ihre Entwicklung bezogen. Das Wichtigste ist die Familie und das  tägliches Leben, solange dies alles nicht wirklich im Ablauf gestört wird. Es gibt nicht wirklich eine Repräsentation in ihrer Vorstellung, auch wenn sie darüber  sprechen.
Je mehr wir Kindern vor dem 7. Lebensjahr erklären, desto mehr wird es sich Fragen stellen, die es sich vorher nicht gestellt hat, und desto mehr wird es sich Sorgen machen.

Helfen sie ihrem Kind die drei Dinge zu tun:

  • In die Armbeuge husten und niesen  
  • Die Hände gründlich und mit Seifen waschen nach jedem Toilettengang und vor jedem Essen
  • Das Immunsystem zu stärken mit vitaminreicher und regelmäßiger Ernährung
  • Mit der zunehmenden Sozialisierung des Kindes und seiner wachsenden Präsenz in sozialen Netzwerken verändert sich der Umgang mit ihnen und somit auch mit dem Thema Coronavirus deutlich.
  • Im Alter zwischen 8 und 15 Jahren, wenn sie deutlich vielschichtigeren, zum Teil widersprüchlichen Informationen über soziale Plattformen ausgesetzt sind, in denen Bilder zirkulieren, besteht unsere Aufgabe darin, dem Kind und dem Jugendlichen zu helfen, das zu sortieren, was es sieht.

Ein paar einfache Fragen können als Tags dienen:

„Glaubst du, all diese Videos sind wahr?
Was wird dir in der Schule darüber erzählt?
Hast du Angst vor diesem Virus?“

Spüren Sie nach, ob und wann ihr Kind mit Ihnen darüber sprechen will. Wenn es dies nicht möchte, macht es keinen Sinn, jetzt darüber zu debattieren. 

Mein psychologischer Rat für jede Altersgruppe ist es,
sobald Sie es erklärt und geklärt haben, es zu kontextualisieren und darauf hinzuweisen, daß es in der Geschichte immer Viren gegeben hat und ihrem Kind zu zeigen, dass ein Virus auch stirbt.

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